Zwischen Oberbayern und Berlin

Porträtfoto von Ewald Schurer

Um bei meiner Terminfülle trotzdem persönlich noch echte Bindungen im familiären Leben und im Freundeskreis pflegen zu können, bin ich auf eine hervorragende terminliche Organisation angewiesen.

Dies ist vor allen Dingen auch eine Frage der Einstellung. Bei allen beruflichen Herausforderungen versuche ich immer wieder tageweise oder in den Ferien eine ganze Woche "freizuschaufeln" um mit den Kindern oder mit Freunden Zeit zu verbringen. Ohne solche organisierten Pausen könnte ich die mir übertragenen Aufgaben nicht vernünftig bewältigen.

Bergtour, Buch und etwas Kunst

Bergtouren sind meine ganz große Leidenschaft. Für den körperlichen Ausgleich gehe ich gerne schwimmen, was ich leider in der Regel nur in den Urlaubswochen schaffe. Nach wie vor spiele ich gerne Fußball, allerdings nur noch als "Freizeitkicker".

Lesen ist wichtig für mich. Während im Alltag die Tagespresse und Fachliteratur im Mittelpunkt stehen, lese ich in meiner Freizeit gute Literatur. Oskar Maria Graf, klassische Dichter und Biographien stehen bei mir hoch im Kurs. Auch wenn ich in stressigen Sitzungswochen in Berlin tagsüber zahlreiche Vorlagen lese, verschaffe ich mir abends in meinem kleinen Apartment in Berlin-Charlottenburg oft ein wenig Freiraum, um meiner Leseleidenschaft nachzukommen.

Zu kurz kommt leider mein ausgeprägtes Interesse an Kunst. Und doch besuche ich hin und wieder gerade auch in Berlin besondere Ausstellungen mit den Schwerpunkten Geschichte und aktuelle Gegenwartsfotographie. Manchmal habe ich das Glück, dass der Deutsche Bundestag im Paul-Löbe-Haus tolle Ausstellungen anbietet. So kann ich berichten, dass mich die Ausstellungen zum Prager Frühling und zur Deutschen Einheit tief beeindruckt haben.

Wenn es die Zeit erlaubt, versuche ich mich auch im Sitzungsalltag in Berlin fit zu halten. Dazu gehört für mich gesunde Ernährung und ab und zu einige Laufrunden in meiner Nachbarschaft in Berlin-Charlottenburg unweit vom Olympiastadion.