„SPD sagt Nein zu unkonventionellem Fracking in Deutschland!“

08. Juli 2014 | Umweltpolitik

Bestrebungen aus der Industrie, unkonventionelles Fracking in ganz Deutschland zu ermöglichen, erteilt die SPD eine klare Absage. Es wird auch künftig in Deutschland, und damit auch in Oberbayern, keine Förderung von Schiefergas nach der derzeit international üblichen Fracking-Methode geben. „Der Schutz der Gesundheit und der Schutz des Trinkwassers haben unbedingten Vorrang“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete. MdB Ewald Schurer weiter: „Die Meldungen, die Bundesregierung wolle Fracking erleichtern, sind schlichtweg falsch.“

Vielmehr haben der Wirtschaftsminister und die Umweltministerin ein Eckpunktepapier verfasst, das klar formuliert, dass es das aus den USA und Kanada bekannte Fracking mit giftigen Chemikalien in Deutschland nicht geben wird. MdB Schurer: „Das ist die richtige Entscheidung. Erdgasförderung, ja – Fracking, nein! Die Folgeschäden für Natur und Umwelt sind einfach unkalkulierbar und unkonventionelles Fracking somit unverantwortlich.“

Das Eckpunktepapier der beiden Bundesminister geht sogar noch einen Schritt weiter, indem es auch den Bereich des in Deutschland seit den 1960er Jahren erlaubten, konventionellen Frackings stärker reguliert. Wasserschutzzonen, in denen es kein Fracking geben darf, werden ausgeweitet und eine Umweltverträglichkeitsprüfung wird für alle Vorhaben verpflichtend festgeschrieben. Ewald Schurer dazu: „Ich begrüße das gemeinsame Maßnahmenpaket von Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Bundesumweltministerin Hendricks. Das sind die strengsten Regeln, die es im Bereich der Erdgasförderung jemals gab!“

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