„Halogenverbot von 2016 auf 2018 zeitlich verschieben“

20. November 2014

Am Mittwoch, den 19. November 2014, besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer das OSRAM-Werk in Eichstätt. Die Mitarbeiter selbst setzen sich für einen technischen Wandel bei Leuchtmitteln aller Art ein, um eine höhere Energieeffizienz zu erreichen. Die Angst bei dem Leuchtmittelhersteller ist aber groß, dass ein für 2016 geplantes EU-weites Halogenverbot viele Arbeitsplätze kosten wird. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, stand neben einer gemeinsamen Werksbesichtigung mit dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Sven John (Eichstätt) vor allem der Austausch mit dem Betriebsrat auf dem Programm.

„Die schwierige Situation der Beschäftigten im OSRAM-Werk in Eichstätt verfolge ich mit großer Besorgnis. Gemeinsam mit meiner Kollegin aus dem Europaparlament, Maria Noichl, setze ich mich für die Verschiebung des geplanten Halogenverbots ein“, bekräftigt Ewald Schurer.

Betriebsratsvorsitzender Hubert Roßkopf machte im Gespräch deutlich, dass der drohende Verlust von 350 Arbeitsplätzen im Werk in Eichstätt durch das Halogenverbot nur in enger Kooperation mit Berlin und Brüssel verhindert werden kann. MdB Ewald Schurer berichtete: „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) prüft zurzeit einen Vorschlag aus Brüssel zur Zukunft der Halogenlampenproduktion und hat zugesichert, die Verschiebung des Verbots bis 2018 in den Verhandlungen mit der Europäischen Kommission zu unterstützen.“

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