„Erleichterung der Kontoeröffnung“

19. Januar 2016 | Verbraucherschutz

Aktuell befasst sich der Deutscher Bundestag mit einem Kabinettsgesetzesentwurf zur Umsetzung des sogenannten „Basiskontos“.

Wer kein eigenes Konto hat, stößt im Alltag auf viele Schwierigkeiten. Dies betrifft in Deutschland aktuell 600.000 Menschen. Mit der geplanten Erleichterung bei der Konteneröffnung wird sichergestellt, dass alle Verbraucher einen Zugang zu einem sogenannten „Basiskonto“ haben. Dabei sind Mindestdienstleistungen wie Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Lastschriften und Bargeldabhebung garantiert.

„Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind ohne eigenes Konto gering und auch die Aussichten auf dem Wohnungsmarkt sind ohne die Angabe eines Kontos so gut wie nicht vorhanden. Das wollen wir jetzt ändern“, erklärt der Ebersberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer.

Alle Menschen, die sich rechtmäßig in der Europäischen Union aufhalten, auch Wohnungslose, Asylsuchende und Geduldete, sollen mit einem eigenen Girokonto am Zahlungsverkehr teilnehmen können. „Das ist ein zentraler Schritt, damit alle Menschen voll am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können“, betont Ewald Schurer.

Eine Konteneröffnung darf wie auch eingerichtetes „Basiskonto“ nur bei Vorliegen fest definierter Gründe, wie zum Beispiel strafbarem Verhalten, abgelehnt beziehungsweise gekündigt werden.

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