„Das Bundesverteidigungsministerium muss die Sorgen und Nöte der Zivilbeschäftigten der Bundeswehr endlich ernst nehmen!“

05. Juni 2014 | Bundeswehr / Verteidigung

Auf Einladung des Erdinger SPD-Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer sowie des Personalratsvorsitzenden am Fliegerhorst Erding Johann Hofer kamen am 03. Juni 2014 Vertreter des Hauptpersonalrats beim Bundesverteidigungsministerium, der Fachgruppe Bundeswehr der Gewerkschaft ver.di sowie der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels und der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, zu einem Fachgespräch zusammen. Am Beispiel des Standortes Erding diskutierten die Teilnehmer die schwierige Lage der Zivilbeschäftigten der Bundeswehr im Rahmen der Bundeswehrreform. Dabei kristallisierte sich nochmals heraus, dass das Bundesverteidigungsministerium noch immer keine klare Strategie für die weitere Personalentwicklung der Zivilbeschäftigten hat.

Der Vorsitzende der ver.di Bundesfachgruppe Bundeswehr, Matthias Moseler, forderte den Stillstand endlich zu beenden und Entscheidungen über die Zukunft insbesondere der rund 70.000 Zivilbeschäftigten zu treffen. Johann Hofer, der auch die Arbeitnehmer im Hauptpersonalrat beim Bundesverteidigungsministerium vertritt, kritisierte zudem, dass es bisher keine Ersatzlösungen für den Wegfall von Ausbildungswerkstätten gebe. Auszubildenden würde derzeit bei der Bundeswehr keine Perspektive geboten, so dass es in absehbarer Zeit zu Problemen in der Nachwuchsgewinnung kommen werde. Es gehe bundesweit um etwa 500 Ausbildungsplätze, die durch die Standortschließungen wegfallen werden, so Hofer.

Rainer Arnold sowie der SPD-Berichterstatter im Verteidigungsausschuss für Zivilbeschäftigte Thomas Hitschler bekräftigten, dass sie eine Schwächung der Arbeitnehmerrechte im Laufe der weiteren Umsetzung der Bundeswehrreform nicht zulassen werden. „Der intensive Dialog von Vertretern der Zivilbeschäftigten mit den Fachpolitikern aus dem Verteidigungsausschuss ist auch für den Standort Erding ein wichtiges Signal. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Beschäftigten am Fliegerhorst Erding schnellstmöglich Planungssicherheit bekommen!“, bekräftigte MdB Schurer.

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