„Bundesverkehrswegeplan 2030 – Ortsumfahrungen der B 388 kommen, B 15n erwartungsgemäß nur im weiteren Bedarf“

18. März 2016 | Infrastruktur

Mit der heutigen Veröffentlichung des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030 wurde bekannt, dass zahlreiche Infrastruktur-Großprojekte im Landkreis Erding in den kommenden 15 Jahren realisiert werden sollen.

Dazu teilt der Erdinger SPD-Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer mit, dass die Ortsumfahrungen der B 388 in Erding, Moosinning und Taufkirchen / Vils in den „vordringlichen Bedarf“ des heute vorgelegten Arbeitsentwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) eingestuft wurden. „Die hohe Priorisierung der drei Umgehungsprojekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein wichtiges Signal für die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur in unserer Region. Ich möchte allen danken, die sich mit mir dafür eingesetzt haben, dass es nun vorangeht“, so Ewald Schurer MdB.

Dagegen wurde die B 15n zwischen Landshut und Rosenheim in den „weiterer Bedarf (mit Planungsrecht)“ eingestuft. Ewald Schurer dazu: „Die nachrangige Priorisierung des Projektes im Bundesverkehrswegeplan spiegelt die strittigen Ausbaupläne und die fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten wider. Der Zusatz „mit Planungsrecht“ bedeutet allerdings, dass das Projekt in den kommenden Jahren bis 2030 zumindest geplant und weiter nach einer Finanzierungsmöglichkeit gesucht werden kann, aber noch keine Baumaßnahmen stattfinden werden. Mehr war mit Blick auf die langen und kontroversen Debatten um das Projekt nicht zu erwarten“, so Ewald Schurer.

Darüber hinaus wurde die Ausbaustrecke zwischen München und Mühldorf (ABS 38) in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Damit wird die Strecke zwischen Markt Schwaben und Ampfing um ein zweites Gleis erweitert und elektrifiziert, sodass dort in der Zukunft Züge mit bis zu 160 km/h fahren können.

Der Bundesverkehrswegeplan ist eines der wichtigsten verkehrspolitischen Projekte dieser Wahlperiode. Mit ihm werden für die kommenden fünfzehn Jahre die entscheidenden Weichen für die bundesweite Verkehrsinfrastruktur gestellt. „Mit dem ersten Arbeitsentwurf ist die finale Entscheidung aber noch nicht getroffen. Deswegen rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, an dem nun gestarteten sechswöchigen Bürgerbeteiligungsverfahren teilzunehmen“, so Ewald Schurer abschließend.

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